01.02.2018

Liebe Nachbarn in Potsdam-Waldstadt,

liebe Bewohnerinnen und Bewohner: Wir freuen uns über eine gute Nachricht für die Waldstadt!


Zur Zeit stehen in der Stadtverordneten-Versammlung die Verhandlungen zum Haushalt 2018/19 an. Dabei werden von den Fraktionen Vorschläge formuliert, nach denen Potsdam finanziell ausgestattet werden soll. Die SPD-Fraktion plant dabei auch für die Stadtteilarbeit in Waldstadt 75.000 Euro ein.

Wir vom Breitband e.V. unterstützen diese Idee und freuen uns über den wichtigen Schritt mit dem klar Stellung bezogen wird!


Seit 2013 vertreten wir den Standpunkt: Auch Waldstadt benötigt ein Quartiersmanagement!

Wir haben deshalb schon damals in kleinteiliger Arbeit ein Konzept geschrieben, Ziele und Möglichkeiten erarbeitet und Bedingungen analysiert. Ehrenamtlich. Seit dem haben wir die Ideen und Methoden weiter stetig aktualisiert und das Konzept neuen Bedingungen angepasst, die unsere Position weiter bestätigt haben.

Wir haben es verschiedenen Stellen präsentiert und viel Überzeugungsarbeit geleistet: Bei Partnern des Vereins, im Bündnis für Familie Potsdam-Süd, im Stadtteilrat Schlaatz-Waldstadt und schließlich in der Politik.

Die Waldstadt verstehen wir als einen lebendigen, abwechslungsreichen Ort – geprägt von Plattenbauten unterschiedlichsten Alters, aber auch mit Hochhäusern und Eigenheimen, etlichen frischen Neubauten, Eigentumswohnungen sowie Kleingärten.

Waldstadt I und II zusammen – dieser spannende Stadtteil hat viel mehr Aufmerksamkeit verdient als ihm bisweilen zukommt. Mehr als 15.000 Menschen leben hier, in mehreren kleinen Kiezen mit eigener Geschichte. Es gibt Städte in Brandenburg die weitaus weniger Einwohner haben als unser Teil der Landeshauptstadt.

Er mag nicht sehr alt sein – aber wir möchten, dass erkannt wird, dass auch jedes Plattenbaugebiet nach Jahrzehnten nicht nur eine eigene Geschichte und Entwicklung, sondern auch einen eigenen Charakter hat. Daher natürlich auch eine interessante Gegenwart und Zukunft.

Ein Stadtteil wie Waldstadt sollte nicht einfach verwaltet, sondern individuell gestaltet werden.


Wir vom Breitband e.V. fordern keinen Stadtumbau – sondern nur Fairness. Wir haben von der Basis aus den Grundstein gelegt für mögliche Stadtteilarbeit und Wege aufgezeigt. Noch ist nichts entschieden, aber wir freuen uns, dass jetzt ein deutliches Signal gesendet wurde.


Wenn Sie Fragen haben, oder ihre Meinung sagen möchten, stehen wir sehr gerne zur Verfügung, im Hanns-Eisler-Klub in der Saarmunder Straße 66 und natürlich per E-Mail unter info@breitband-ev.de.

 

 

Ihr