35 Jahre HEK

17.06.2017

ART-i-SHOCK Therapie Festival

Am 17. Juni haben wir gefeiert! Der Hanns-Eisler-Klub wird dieses Jahr 35 und dafür haben wir unsere Konzertreihe "ART-i-Shock" vor die Tür geschickt. 

Ein großes Dankeschön an alle Helfer, die Bands, an die Besucher und natürlich alle Anwohner, die mit den Verkehrseinschränkungen locker umgegangen sind und dadurch zum gelingen des Festes beigetragen haben!

Der HEK als Ort für Livemusik in Waldstadt ist mit diesem Alter jetzt schon mehreren Potsdamer Generationen ein Begriff. Viele Bands, Rapper, Künstler aus Potsdam waren bei uns, aber auch aus Berlin, Hamburg, Mecklenburg, Polen oder Märkisch-Oderland! Manche Bands hatten ihren ersten Auftritt, für andere waren wir Station einer europaweiten Tour.

Das Fest am HEK ist vorbei, aber natürlich wird auch der ONC seine Geburtstagsfeier bekommen! Denn unser heutiger Kinderklub wird ebenfalls 35 und hat im Sommer sein eigenes Fest für die jüngeren Waldstädter. Alle Infos dazu gibt es natürlich bald hier auf unserer Homepage.

Rückblick: Die Bands

Hollag & Bene

Diesen drei Männern aus Potsdam sollte man genau zuhören. Bei Akustikgitarre, Percussion, Ukulele oder anderen schönen, nicht verstärkten, Instrumenten fällt das auch gar nicht schwer. Die Lieder sind tatsächlich Lyrik, den Zuschauern wird etwas erzählt. Typisch für Straßenmusik-erprobte Künstler wird hier das Publikum nah angesprochen und auf Augenhöhe kommuniziert.

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Ferch

Eine Band ebenfalls aus Potsdam, mit intelligenten Texten in ausgereiften, arrangierten Songs von erstklassigen Musikern. Benannt nach einem Ort der für die zweithöchste Erhebung im Landkreis Potsdam Mittelmark berühmt ist! Eine Truppe im interessanten Mix von Bescheidenheit und festem Standpunkt, mit Gitarrenrock und deutschsprachigen Botschaften.

RapSuizid

Direkt aus Waldstadt kommt diese HipHop Crew! Mit neuem Album "SMS" frisch vorgelegt sind sie bei uns auf der Bühne und erhöhen den Druck und die Wort-Dichte erheblich. Für alle Waldstädter ein Muss, einmal ungeschminkt zu hören und zu spüren was in ihrem Stadtteil hervorgebracht wird.

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Vorsicht Rückspannung

Die Berliner Band um Sängerin Fiona liefert deutsche Texte zum erweiterten klassischen Punk-Rock-Sound der hier ebenfalls mit zwei E-Gitarristen, Bassistin und flinkem Drummer heran rauscht. Die Warnung im Bandnamen ist angebracht: Hier wird netto aufgetischt, keine Spielereien, die Band und ihre Anliegen sind direkt zu vernehmen.

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Provisorium

Auch hier wird nix verzinnt, versilbert, verhüllt. Deutschpunk aus der Nähe der größten Flughafenruine der Welt. Ob der als Muse beim Bandnamen gedient hat? Auf alle Fälle gedeihen auf diesem Boden zähe Gewächse. Die ihre Meinung zu vermitteln wissen! Hier gehen zwei Gitarren ans Werk und natürlich bringen sie Bass und - wie sie schreiben - „Schlagwerk“ mit auf die Bühne.

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DroPeD

Auch aus Berlin und ebenfalls post-apokalyptisch sind die Jungs von Droped. Der Nu-Metal nach Einflüssen von Korn, Limp Bizkit und ähnlichen Größen rollt mit einem knackigen Bass-Sound vom feinsten daher. Dieser sehr spezielle Metal-Stil entstand in den 90ern und vermählt Hip Hop mit der scharfen E-Gitarre. DroPeD haben genau den nötigen Swing dafür und gleichzeitig eine Menge fesselnder Energie.

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